Qìgōng 气功 / 氣功 (sprich: tschi gung) wird heute als Sammelbegriff für eine breite Palette von Übungssystemen aus China verwendet. Wörtlich übersetzt bedeutet Qigong “Arbeit am Qi”, also die Arbeit an unserer Lebensenergie.

Die Übungen sollten stets den ganzen Menschen mit einbeziehen, Qigong bearbeitet immer die Zusammenhänge von Körper und Geist und unterscheidet sich hier von rein gymnastischen oder sportlichen Übungen.

Qigong

Gesundheitspflege & spirituelle Entwicklung

Heutzutage werden die inneren Kampfkünste oft mit Qigong in einem Atemzug erwähnt. Hier sei zu erwähnen, dass der Begriff “Qigong” als solcher ein recht junger ist, er wird in China erst seit den 70er Jahren benutzt. Heute wird er schon fast als Überbegriff angewendet auf eine sehr breite Palette von mehr körperlichen Übungen bis hin zu meditativen, tantrischen, yogischen und spirituellen Übungen.

Qigong hat mi2015_Qigongt Kampfkunst zunächst nichts zu tun, auch wenn es einige gemeinsame Aspekte zwischen den inneren Kampfkünsten wie dem Taijiquan und Qigong gibt und diese beiden Welten oft kräftig miteinander vermischt werden.

Das heute gängigste Qigong sind Bewegungsübungen, welche das Ziel verfolgen, den Körper durchlässig zu machen und die Energieleitbahnen zu öffnen.

Dies beschreibt aber zunächst nur die körperliche Ebene. Geistige Entwicklung durch Meditation sind ebenso Bestandteil der Übung von Qigong.

Qigong, und auch die alte Chinesische Medizin (von der sich die heute übliche TCM schon stark unterscheidet!), entspringen der alten Chinesischen Kultur, dem Daoismus. Den alten Daoisten ging es dabei jedoch nicht nur um die Gesundheit, sondern darum, mit dem Dao eins zu werden, unsere wahren Natur zu folgen. Man kann es auch Selbstverwirklichung oder Selbstbefreiung nennen.

In den daoistischen Übungswegen gilt ein vollständig geöffneter Körper als Grundvoraussetzung dafür, dass Meditation stattfinden kann. Deshalb werden Bewegungsübungen oft dafür benutzt, um alle Energieleitbahnen (Meridiane) zu öffnen – als Vorbereitung zur Meditation im Sitzen.

So kennt man in der mannigfaltigen Welt der Qigong-Übungen auch stille Übungen ohne Bewegung, bei denen der geistige Einsatz eine größere Rolle spielt. Diese Übungen sollen zum Eintritt in die völlige Stille und zur Meditation führen.

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